Die Zahl der Osteoporose-Patienten wächst in den westlichen Industrienationen rasanter als erwartet. Allein in Deutschland leiden mittlerweile bis zu sechs Millionen Menschen unter dem fortschreitenden Knochenschwund. Damit zählt Osteoporose zu den am meisten belastenden chronischen Volkskrankheiten unserer Zeit, deren Anerkennung steht in Deutschland indessen noch aus.
Osteoporose muss kein Schicksal sein! Längst gibt es höchst wirksame Behandlungsmethoden, die das Fortschreiten der Erkrankung stoppen und vielfach verhindern, dass die Betroffenen aufgrund von Osteoporose folgenschwere Knochenbrüche erleiden.
Doch die Möglichkeiten der Früherkennung und rechtzeitigen Behandlung vor dem ersten Knochenbruch - die in den evidenz-basierten Osteoporose-Leitlinien (S3-Leitlinie, www.dv-osteologie.de) des DVO belegt sind - werden von den gesundheitspolitischen Entscheidern leider noch immer nicht konsequent umgesetzt.
Vor diesem Hintergrund verfolgt die NIO in gemeinsamer Arbeit mit Frau Professor Dr. Rita Süssmuth und einer überparteilichen Interessengruppe folgende Ziele:
| Anerkennung der Osteoporose als eine der häufigsten chronischen Krankheiten | |
| Gewährleistung und Bereitstellung von Ressourcen zur Diagnose und rechtzeitigen Therapie für Osteoporose-Risiko-Patienten bereits vor einem ersten Knochenbruch | |
| Verbesserung der Qualität der Versorgung von Osteoporose-Patienten, um osteoporosebedingte Knochenbrüche zu verhindern | |
| Stärkung der Patienten-Selbsthilfe | |
| Etablierung adäquater Präventionsmaßnahmen bei besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen |