Überparteiliche Interessengruppe der NIO

Prof. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D. und Schirmherrin der Nationalen Initiative gegen Osteoporose, die Bundestagsabgeordneten Dr. Erika Ober (SPD), Detlef Parr (FDP), Horst Seehofer (CSU) und Annette Widmann-Mauz (CDU), die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Helga Kühn-Mengel (SPD) sowie die ehem. DGB-Vorsitzende Dr. Ursula Engelen-Kefer und die Europaabgeordnete Dr. Angelika Niebler (CSU) haben sich im April /Mai 2005 in einer überparteilichen Interessengruppe zusammengeschlossen, um sich für eine bessere Versorgung der Osteoporose-Patienten einzusetzen.

Vor dem Hintergrund vorherrschender Versorgungsdefizite verfolgen sie gemeinsam mit der 2002 gegründeten Nationalen Initiative gegen Osteoporose folgende Ziele:

Anerkennung der Osteoporose als eine der häufigsten chronischen Krankheiten
Gewährleistung und Bereitstellung von Ressourcen zur Diagnose und rechtzeitigen Therapie für Osteoporose-Risiko-Patienten bereits vor einem ersten Knochenbruch
Verbesserung der Qualität der Versorgung von Osteoporose-Patienten, um osteoporosebedingte Knochenbrüche zu verhindern
Stärkung der Patienten-Selbsthilfe
Etablierung adäquater Präventionsmaßnahmen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen


Die Mitglieder der überparteilichen Interessengruppe der NIO:

Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.
Schirmherrin der Nationalen Initiative gegen Osteoporose
Grußwort von Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth
weitere Informationen zur Person: www.rita-suessmuth.de
Frau Dr. Ursula Engelen-Kefer,
ehem. Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)
„Ich unterstütze die NIO zuallererst aus Solidarität mit den Betroffenen. Unzählige Menschen sind gefährdet, viele haben eine Mutter, einen Großvater, andere Verwandte oder Bekannte mit Osteoporose. Es ist bekannt, welches körperliche Leid osteoporosebedingte Knochenbrüche verursachen können – von den sozialen Auswirkungen (wie zum Beispiel dem drohenden Verlust des Arbeitsplatzes / der Erwerbsfähigkeit) ganz zu schweigen. Trotzdem wird ignoriert, dass man diese Frakturen vielfach verhindern könnte. Wenn wir in eine frühzeitige, Frakturen verhindernde Therapie investieren und es stimmt, was Gesundheitsökonomen sagen, könnten wir längerfristig sogar immense Kosten einsparen. Als Gewerkschaftsvertreterin plädiere ich für mehr Qualität und Effizienz in unserem Gesundheitswesen. Es gilt, die vorhandenen Einsparpotenziale zum Wohle unserer Solidargemeinschaft zu nutzen!“
Frau Helga Kühn-Mengel Frau Helga Kühn-Mengel, MdB für die SPD
und Patientenbeauftragte der Bundesregierung
weitere Informationen zur Person: www.bundestag.de/mdb/bio/K/kuehnhe0.html
Frau Dr. Angelika Niebler Frau Dr. Angelika Niebler, MEP für die CSU
Co-Chair der "Osteoporosis Interst Group" im Europäischen Parlament
"Ich unterstützte die NIO, weil Osteoporose eine ernstzunehmende Krankheit ist, welche viele Menschen über 50 betrifft und viel Leid, aber auch hohe Kosten verursacht. Schon seit einigen Jahren engagiere ich mich aktiv als eine der zwei Co-Vorsitzenden in der Interessengruppe Osteoporose im Europäischen Parlament. Unser Anliegen ist es, sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene ein Bewusstsein für diese verkannte Volkskrankheit zu schaffen. Die NIO kann hierzu durch ihr Engagement auf Bundesebene einen wichtigen Beitrag leisten."
weitere Informationen zur Person: www.angelika-niebler.de
Frau Dr. Erika Ober, ehem. MdB für die SPD
"Ich unterstütze die NIO, weil ich als Gynäkologin die Osteoporose-Problematik sehr gut kenne - einschließlich der Ignoranz gegenüber dieser Erkrankung. Sie kann unter der Maßgabe evidenzbasierter Leitlinien behandelt werden. In vielen Fällen vermeiden präventive Maßnahmen sogar diese Krankheit oder verhindern Knochenbrüche. Osteoporose wird oft nicht ernst genug genommen. In dieser Initiative kann ich mithelfen, überregional für Aufklärung und Prävention zu werben."
Herr Detlef Parr Herr Detlef Parr, MdB für die FDP
"Osteoporose ist eine der häufigsten chronischen Krankheiten unserer Zeit, die in den nächsten Jahren noch stärker an Bedeutung zunehmen wird. Als Sport- und Gesundheitspolitiker ist es mir besonders wichtig, Menschen darauf hinzuweisen, dass gegen die Krankheit mit einer gesunden und eigenverantwortlichen Lebensweise mit regelmäßiger Aktivität vorgebeugt werden kann. Daher unterstütze ich die Nationale Initiative gegen Osteoporose sehr gerne."
weitere Informationen zur Person: www.bundestag.de/mdb/bio/P/parr_de0.html
Herr Horst Seehofer Herr Horst Seehofer, CSU
Bayerischer Ministerpräsident
"Ich unterstütze die Nationale Initiative gegen Osteoporose, weil wir der Volkskrankheit Osteoporose endlich mehr Beachtung schenken müssen. In unserer Gesellschaft gibt es zunehmend mehr ältere und damit auch mehr osteoporosegefährdete Menschen. Andererseits ist auch die Zahl der jüngeren Frauen und Männer, die zum Beispiel aufgrund einer anderen Erkrankung an Osteoporose leiden, beträchtlich. Um unnötiges individuelles Leid zu verhindern und unsere Solidargemeinschaft angesichts des demografischen Wandels zu stärken, müssen wir die vorhandenen Möglichkeiten einer frühzeitigen Diagnostik und Therapie ausschöpfen und die Qualität in der Versorgung der Osteoporose-Patienten entscheidend verbessern."
weitere Informationen zur Person: www.bundestag.de/mdb/bio/S/seehoho0.html
Frau Annette Widmann-Mauz Frau Annette Widmann-Mauz, MdB für die CDU
"Ich unterstütze die Aktion, weil in einer alternden Gesellschaft immer mehr Frauen und Männer von dieser Erkrankung betroffen sein werden und es daher wichtig ist, eine breite Öffentlichkeit über das Krankheitsbild, die Therapien, aber noch viel mehr über präventive Maßnahmen wie ausgewogene Ernährung und Bewegung zur Vermeidung bzw. Begrenzung der Osteoporose zu informieren."
weitere Informationen zur Person: www.bundestag.de/mdb/bio/W/widmaan0.html
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